Vortrag

Wir, Bauhaus weiblich

Vortrag von Gabi Bundrock-Hill, MA

Als 1919 das Staatliche Bauhaus in Weimar eröffnet wurde, war es die Mehrzahl an weiblichen Studierenden gewesen, die mit ihrem Schaffen die Marke „Bauhaus“ mitgeprägt hatten, die im 20. Jahrhundert mit ihrem Design die Welt erobern sollte. Selbst nach 100 Jahren gilt es noch, das Leben und Werk einiger „Bauhäuslerinnen“ näher zu erforschen, die in Vergessenheit gerieten, nicht die Anerkennung erhielten und teilweise bis heute unerwähnt blieben. Beispielhaft für ihre Situation am Bauhaus  und begleitend zur Ausstellung „2 von 14. Zwei Kölnerinnen am Bauhaus“ (MAK) greift der Vortrag Leben und Werk zweier jüdischer Künstlerinnen auf. Als „entartet“ gehörten sie zu jenen, die während des Nationalsozialismus diffamiert und verfolgt wurden, die entweder unter schwierigsten Bedingungen in Deutschland überlebten oder ins Exil gingen und auswanderten.

Freitag, 8. November 2019 um 18.30 Uhr im Maler-Atelier