Satzung des Kunstvereins Galerie-Werkstatt Bayer Dormagen e.V.

§ 1

Name und Sitz des Vereins und Geschäftsjahr

  1. Der Verein führt den Namen:
    Kunstverein Galerie-Werkstatt Bayer Dormagen e.V.
  2. Er hat seinen Sitz in Dormagen und ist im Vereinsregister des Amtsgerichtes Neuss unter
    Nr.: 57 VR 1172
    eingetragen
  3. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§ 2

Zweck des Vereins

  1. Zweck des Vereins ist die Förderung von Kunst und Kultur bei Jugendlichen und Erwachsenen.
    Gefördert wird das kreative Gestalten in verschiedenen künstlerischen Bereichen, wie Zeichnen, Malerei, Grafik, Bildhauerei, Keramik, Foto- und Videokunst usw., sowie die Weiterbildung durch Vortäge, Exkursionen, Studienreisen usw.
  2. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts "Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung.
  3. Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
  4. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden.
    Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.
  5. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

§ 3

Mitgliedschaft

  1. Mitglied kann jede natürliche oder juristische Person werden, die bereit ist, sich kreativ und/oder fördernd für die allgemein bildenden Künste einzusetzen.
  2. Der Verein besteht aus:

    a) aktiven Mitgliedern
    b) Ehrenmitgliedern
    c) Fördermitgliedern

  3. Aktive Mitglieder zahlen den von der Mitgliederversammlung festgelegten Beitrag. Sie haben das Recht, sich in den Atelierräumen zu betätigen und die Geräte, Werkzeuge, Maschinen usw. des Vereins unter Einhaltung der Sicherheitsvorkehrungen zu benutzen.
  4. Besonders verdiente Mitglieder oder Nichtmitglieder, die durch außergewöhnliche Förderung des Vereins hervorgetreten sind, können durch Beschluss des erweiterten Vorstandes zu Ehrenmitgliedern erklärt werden.
    Ehrenmitglieder haben die Rechte und Pflichten aktiver Mitglieder. Sie sind von der Beitragszahlung befreit.
  5. Fördermitglieder sind passive Mitglieder, die den von der Mitgliederversammlung festgelegten Förderbeitrag bezahlen.
    Sie erhalten die Vereinsinformationen und können an allen Veranstaltungen des Vereins teilnehmen.
  6. Die Aufnahme eines Mitgliedes erfolgt auf schriftlichen Antrag durch Beschluss des Geschäftsführenden Vorstandes.
    Die Anträge Minderjähriger müssen mindestens von einem gesetzlichen Vertreter unterschrieben sein.
  7. Die Mitgliedschaft endet durch Austritt, Ausschluss, Tod oder Auflösung des Vereins.
    Mit Beendigung der Mitgliedschaft erlöschen sämtliche Ansprüche der Ausgeschiedenen gegen den Verein.
    Der Ausgeschiedene hat seine Mitgliedskarte sowie etwaige in seiner Obhut befindliche, dem Verein gehörende Gegenstände zurückzugeben; ein Zurückhaltungsrecht steht ihm nicht zu.
  8. Die Austrittserklärung ist schriftlich an den Geschäftsführenden Vorstand zu richten.
    Der Austritt ist nur zum Schluss eines Kalenderhalbjahres unter Einhaltung einer Frist von vier Wochen zulässig.
  9. Mitglieder, die gegen die Satzung, gegen Anordnungen der Vereinsorgane oder gegen die Interessen des Vereins verstoßen, können nach vorheriger Anhörung vom Geschäftsführenden Vorstand ausgeschlossen werden.
  10. Der Ausschluss ist mit Begründung und Angabe der Rechtsmittel auszusprechen.

§ 4

Aufnahmegebühr und Mitgliedsbeitrag

  1. Die Höhe der Aufnahmegebühr und des Mitgliedsbeitrages wird von der Mitgliederversammlung festgesetzt.
  2. Die Mitglieder erteilen eine Ermächtigung zum Einzug des Mitgliedsbeitrages mittels Lastschrift.
    Ohne eine solche Einzugsermächtigung besteht kein Anspruch auf Aufnahme.

§ 5

Stimmrecht und Wählbarkeit

  1. Stimmberechtigt und wählbar sind alle volljährigen Mitglieder nach § 3.2 a, b, c.
  2. Bei Wahlen ist gewählt, wer mehr als die Hälfte der gültigen Stimmen erhalten hat.
    Hat niemand mehr als die Hälfte der abgegebenen gültigen Stimmen erhalten, so findet zwischen den beiden Kandidaten mit den meisten Stimmen eine Stichwahl statt.
    Gewählt ist, wer dann die meisten Stimmen erhält. Bei gleicher Stimmenzahl entscheidet das Los.

§ 6

Mitgliederversammlung

  1. Die ordentliche Mitgliederversammlung findet alljährlich in der Regel im ersten Quartal nach Abschluss eines Geschäftsjahres statt.
  2. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist einzuberufen wenn:

    a) der Geschäftsführende Vorstand oder der Erweiterte Vorstand es beschließt oder
    b) ein Viertel der stimmberechtigten Mitglieder es beim Geschäftsführenden Vorstand   beantragt hat.

  3. Die Einladung zur Mitgliederversammlung muss mindestens 14 Tage vor dem angesetzten Termin unter Angabe der Tagesordnung schriftlich erfolgen. Elektronische Zustellung ist zulässig.
    Anträge der Mitglieder zur Tagesordnung sind spätestens bis zum 10. Januar beim Geschäftsführenden Vorstand einzureichen. (Eingang Büro)
  4. Der Vorsitzende oder ein vom Geschäftsführenden Vorstand benannter Vertreter leitet die Mitgliederversammlung.
  5. Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen stimmberechtigten Mitglieder.
  6. Die Mitgliederversammlung beschließt mit einfacher Stimmenmehrheit, soweit diese Satzung nichts anderes bestimmt.
  7. Stimmenthaltungen gelten als nicht abgegebene Stimmen.
  8. Bei Stimmengleichheit gilt der Antrag als abgelehnt.
  9. Beschlüsse über Satzungsänderung bedürfen einer Mehrheit von drei Viertel der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder.
  10. gestrichen gemäß Beschluss MV 14. Februar 2014.
  11. Der geschäftsführende Vorstand legt der Mitgliederversammlung den Geschäftsbericht und den von zwei Kassenprüfern vorher geprüften Kassenbericht vor.
  12. Der Mitgliederversammlung obliegt:

    a) Genehmigung der Geschäfts- u. Kassenberichte
    b) Entlastung des Vorstandes
    c) Genehmigung des Haushaltsplanes
    d) Neuwahl der Mitglieder des Geschäftsführenden Vorstandes
    e) Neuwahl der Kassenprüfer
    f) Festsetzung der Mitgliedsbeiträge und der Aufnahmegebühr
    g) Beschluss über Vorlagen des Vorstandes und der Anträge
    der Mitglieder

  13. Die Beschlüsse der Mitgliederversammlung werden in einem Protokoll festgehalten und vom Protokollführer und zwei unterschriftsberechtigten Mitgliedern des Geschäftsführenden Vorstandes beurkundet.

§ 7

Der Vorstand

  1. Der Vorstand arbeitet

    A) als Geschäftsführender Vorstand bestehend aus:

    a) Vorsitzenden
    b) Geschäftsführer
    c) Kassierer
    d) Schriftführer
    e) bis zu drei Beisitzern

    B) als erweiterter Vorstand

    a) dem Geschäftsführenden Vorstand (A)
    b) den Fachbereichsleitern
    c) 1992 gestrichen

  2. Der Vorsitzende oder ein vom Geschäftsführenden Vorstand benannter Vertreter beruft und leitet die Sitzungen des Geschäftsführenden Vorstandes und des erweiterten Vorstandes.
  3. Der Geschäftsführende Vorstand sowie der Erweiterte Vorstand entscheiden mit einfacher Stimmenmehrheit. Bei Stimmengleichheit gilt der Antrag als abgelehnt.
  4. Der Vorstand gemäß § 7.1 A/B haftet nur bei Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit.
  5. Scheiden Mitglieder des Geschäftsführenden Vorstandes während der Amtszeit aus, so hat der Geschäftsführende Vorstand das Recht, sich selbst bis zur nächsten Mitgliederversammlung zu ergänzen.
  6. Scheidet der Vorsitzende während der Amtszeit aus, so ist innerhalb von drei Monaten eine außerordentliche Mitgliederversammlung für die Neuwahl einzuberufen.
  7. Scheidet ein Fachbereichsleiter oder sein Vertreter aus, so wählt die betreffende Fachbereichsgruppe einen Nachfolger.

§ 8

Der geschäftsführende Vorstand

  1. Die Mitglieder des Geschäftsführenden Vorstandes werden von der Mitgliederversammlung auf die Dauer von zwei Jahren gewählt. Wiederwahl ist zulässig.
  2. Zur Vertretung des Vereins im Rahmen der laufenden Geschäftsführung nach außen im Sinne des § 26 BGB sind der Vorsitzende, der Geschäftsführer und der Kassierer berechtigt.
    Zur Abgabe einer rechtsgültigen Willenserklärung nach Beschlussfassung des Geschäftsführenden Vorstandes ist die Zeichnung von zwei dieser oben genannten Vorstandsmitglieder erforderlich und genügend.
  3. Die Aufgaben der Mitglieder des Geschäftsführenden Vorstandes sowie die Abgrenzung zu den übrigen Vorstandsmitgliedern regelt die Geschäftsordnung.

§ 9

Der erweiterte Vorstand

  1. Die Fachbereichsleiter und ihre Vertreter werden von den Mitgliedern der Fachbereiche alle Jahre gewählt.
    Näheres regelt die Fachbereichsordnung.
  2. 1992 gestrichen

§ 10

Ordnungen

  1. Zur Ergänzung der Satzung werden folgende Ordnungen erlassen:

    a) eine Geschäftsordnung
    b) eine Finanzordnung
    c) eine Fachbereichsordnung

    Diese Ordnungen sind der Satzung untergeordnet und nicht ihr Bestandteil. Sie erläutern Bereiche, die in der Satzung nicht eindeutig festgelegt sind und grenzen diese ab.

§ 11

Fachbereiche

  1. Entsprechend § 2.1 bestehen im Verein Fachbereiche oder werden im Bedarfsfalle durch Beschluss des Erweiterten Vorstandes gegründet.
  2. Die Fachbereiche werden durch ihre Leiter oder deren Stellvertreter gemäß der Fachbereichsordnung geleitet.

§ 12

Auflösung des Vereins

  1. Der Verein ist aufgelöst durch Beschluss der Mitgliederversammlung, in der mindestens die Hälfte der stimmberechtigten Mitglieder anwesend sein muss.
  2. Sind in der Mitgliederversammlung weniger als die Hälfte der stimmberechtigten Mitglieder zugegen, so wird frühestens nach Ablauf von zwei Wochen eine neue Mitgliederversammlung einberufen, die dann ohne Rücksicht auf die Zahl der Anwesenden endgültig Beschluss fasst.
  3. Die Auflösung kann nur mit einer Mehrheit von drei Viertel der in der Mitgliederversammlung anwesenden stimmberechtigten Mitglieder erfolgen.
  4. Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen Zweckes fällt das Vermögen des Vereins an einen anderen gemeinnützigen Kunstverein zwecks Verwendung für die Förderung von Kunst und Kultur.
    Falls ein solcher nicht existiert, fällt es an die Stadt Dormagen, die es unmittelbar und ausschließlich für die gemeinnützige Förderung der Kunst zu verwenden hat.

§ 13

Inkrafttreten

Diese Satzung tritt nach Beschlussfassung der Mitgliederversammlung mit der Eintragung in das Vereinsregister rückwirkend in Kraft.